20/12/2016: 37:29-Finalsieg gegen Neuling Mühling

Titelverteidiger Hartmann ist nicht zu stoppen

Die Mannschaft von Namensgeberin Alina Hartmann (Abitur 2014) gewinnt die 44. Auflage des Basketball-Ehemaligenturniers am Kaiser-Heinrich-Gymnasium.

Keinen neuen Sieger und doch einige Überraschungen hat das traditionelle Hekebolos-Apollon-Basketballturnier am vierten Adventssamstag mit sich gebracht. Während der Abiturjahrgang 2014 ohne seine Kapitänin und Bundesliga-Spielerin Alina Hartmann bei der vierten Teilnahme zum dritten Mal den Titel holte, legte Team Mühling (2017) ohne den verletzten Brose-Konzeptspieler Nicolas Wolf ein starkes Debüt hin. Zum ganz großen Wurf sollte es für die kommenden Abiturienten trotz starker Aufholjagd nach einem 13:29-Rückstand im Finale aber nicht reichen.

Etwas überraschend bereits in der Vorrunde hatte Vorjahresfinalist Grimm (2011) nach Niederlagen gegen Gutmann (2009) und die starken Neulinge die Segel streichen müssen. Geballte 77 Jahre Hekebolos-Erfahrung standen sich unterdessen im Duell Aas (1976, 40 Teilnahmen) und Schwital (1981, 37) gegenüber. Hatten die nach dreijähriger Abstinenz mit zehn Spielern angetretenen „Alterspräsidenten“ hier noch klar das Nachsehen, mussten sie sich Woltmann (2015) nur knapp mit 15:19 geschlagen geben.

Im ersten Viertelfinale wartete mit dem dreimaligen Turniersieger Hagen (2010) ein harter Brocken auf die „Hartmänner“, den sie durch einen 25:18-Erfolg aber souverän aus dem Weg räumten. Erst in den Schlusssekunden entschied sich dagegen das Aufeinandertreffen zwischen Ramer (2012) und Ciftci (2016) zugunsten des älteren Jahrgangs (24:23). Die letzten beiden Halbfinal-Tickets lösten Wolf (2013) nach einem 18:13 gegen Woltmann und Mühling (33:10 gegen Schwital).

Hartmann gegen Ramer und Mühling gegen Wolf lauteten die Paarungen in der Runde der letzten Vier, wobei vor allem die erste Spannung bot. Nach einer deutlichen Führung stand der Titelverteidiger bereits mit einem Bein im Finale, musste allerdings noch einmal gehörig zittern, als Ferdinand Ramer in der Schlusssekunde beim Stande von 37:36 zum Dreier ansetzte. Der Wurf des Kapitäns der Gewinner-Mannschaft von 2014 verfehlte jedoch sein Ziel. Weniger aufregend verlief das zweite Halbfinale, in dem die Debütanten mit 41:35 die Oberhand behielten und den Durchmarsch ins Endspiel perfekt machten.

Dort gerieten sie schnell mit 0:8 ins Hintertreffen und sahen sich auch zur Halbzeit mit einer deutlichen Hypothek gegen die von David Biesenecker und Jonas Ulshöfer getragenen „Wiederholungstäter“ konfrontiert. Zwar gelang es den Jüngsten im Teilnehmerfeld, nach dem Seitenwechsel noch einmal auf sechs Zähler zu verkürzen, zu mehr als dem „Vize“-Titel sollte es bei der Premiere letztlich aber nicht reichen. Somit nahmen bei der anschließenden Siegerehrung im sehr gut besuchten Bootshaus die „Hartmänner“ nach ihrem 37:29-Sieg zum dritten Mal nach 2013 und 2015 die begehrte Trophäe aus den Händen von Turnierorganisator Uwe Loch entgegen.


Turnierteilnehmer 2016

Aas (1976) Brändlein (1980) Schwital (1981)
Franz (1984) Lorenz (1990) Bickel (1991)
Lurz (1993) Fluhrer (1996) Lehner C. (1997)
Teichmann (2002) Först (2004) Gutmann (2009)
Hagen (2010) Grimm (2011) Ramer (2012)
Wolf (2013) Hartmann (2014) Woltmann (2015)
Ciftci (2016) Mühling (2017)  

Ausschreibung 2016

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